Münzen- oder Barrengold kaufen?

Für Anleger in physische Edelmetalle ist es eine entscheidende Frage, die sich bei der Investition stellt. Sollte man lieber Gold als Barren oder in Form von Münzen kaufen? Zwar kann man diese Frage nicht eindeutig beantworten, dennoch gibt es einige wichtige Punkte, welche die Entscheidung zwischen Barren und Münzen erleichtern können.

Goldbarren: Günstig, wenn die Größe stimmt

Für den Kauf von Barrengold spricht ganz klar der Preisvorteil. Goldbarren sind in der Produktion günstiger als Goldmünzen. Hieraus ergibt sich ein geringeres Aufgeld auf den reinen Goldpreis. Dennoch liegt der Preis für Barrengold in physischer Form aufgrund von fixen Produktionskosten über dem Preis von Gold am Spotmarkt. Man spricht daher von einem Aufgeld. Der börsengehandelte Spotpreis von Barrengold wir zwar in der Einheit Feinunze angegeben, bezieht sich jedoch auf Standardbarren von 400 Unzen (rund 12,5kg).

Darüber hinaus ist auch bei einem Goldbarrenkauf des Normalverbrauchers das Gewicht entscheidend. Größere Barren sind im Verhältnis zu kleineren Einheiten eben aufgrund der fixen Kosten günstiger zu erwerben. Der Aufwand und damit auch der Preis der Produktion unterscheidet sich zwischen den Barrengrößen kaum. Erkennbar wird dies, wenn man den Preis auf eine identische Einheit, z.B. den Preis je Gramm, herunterrechnet.


Preisunterschiede beim Kauf von Gold in Barrenform ergeben sich oftmals auch zwischen verschiedenen Herstellern. Um einen problemlosen späteren Wiederverkauf sicher zu stellen, ist es ratsam auf bekannte Scheideanstalten beim Kauf von Barrengold zurückzugreifen. Anerkannte Produzenten von Goldbarren in Deutschland sind beispielsweise:

  • Heraeus
  • Umicore
  • Degussa (Im Jahre 2003 von Umicore übernommen, Neuauflage im November 2011 durch die neu gegründete Degussa Goldhandel GmbH, welche die Markenrechte erworben hat)

Goldmünzen: Internationale Bekanntheit schafft Vertrauen

Im Vergleich zu Barren ist die Herstellung von Münzen aus Gold kostenintensiver, da die Prägung der aufwendigen Motive mit höherem Aufwand verbunden ist. Für Anleger, die an der reinen Entwicklung des Goldpreises interessiert sind, kann daher der Rückgriff auf Barren empfohlen werden. Ein Vorteil von Anlagemünzen (im Unterschied zu Sammlermünzen) ist jedoch die höhere internationale Bekanntheit und damit auch Akzeptanz. Ein Krügerrand oder ein Maple Leaf aus Gold ist in zahlreichen Ländern gern gesehen und kann daher bei eventuellen Verkäufen im Ausland von lokalen Händlern gegenüber einem Barren der oben genannten Scheideanstalten bevorzugt werden.

Vom reinen Goldwert betrachtet unterscheiden sich Anlagemünzen – und barren gleicher Größe hingegen nicht. Barrengold kaufen ist damit die günstigere Alternative.

Was macht eigentlich der Goldpreis in Euro?

In den Medien wird der aktuelle Goldpreis meist nur in der Handelswährung US-Dollar dargestellt. Für Anleger aus dem Euroraum ist jedoch die Notierung in der Gemeinschaftswährung relevant und auf diese sollte man derzeit ruhig einmal einen Blick werfen.

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Das allerletzte Goldfixing

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Goldpreis: „Keine Anzeichen für Manipulation“

Die deutsche Finanzaufsichtsbehörde findet keine Hinweise auf eine Manipulation der Goldpreise…

Deutschlands Finanzaufsichtsbehörde erklärt die Untersuchung einer möglichen Manipulation des Goldpreises für abgeschlossen. Es wurden keine Indizien gefunden, die auf eine kriminelle Veränderung der Preise hindeuten würden. 

In einem Interview mit dem Handelsblatt erklärt Raimund Röseler, der für die Bankenaufsicht zuständige Direktor der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht), dass Ermittlungen bezüglich möglicher Betrügereien auf dem Devisenmarkt und des Libor noch fortgesetzt werden würden.

Was Gold betrifft, gibt Röseler jedoch bekannt, dass „keine Anzeichen für Manipulationen gefunden“ wurden. „Wenn wir keine zusätzlichen Hinweise mehr erhalten, wo doch manipuliert worden sein soll, dann ist das Thema Gold für uns jetzt erledigt.“ „Goldpreis: „Keine Anzeichen für Manipulation““ weiterlesen

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