Goldpreis mit Potenzial stabil oberhalb von 1.600 US-Dollar

Heute eröffnen in Zypern wieder die Banken. Dennoch ist die Unsicherheit weiterhin groß und es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation innerhalb des Landes sowie in den weiteren Ländern der Währungsgemeinschaft entwickelt. Die Aktienmärkte wurden in den vergangenen Tagen stark belastet. Viele Marktteilnehmer realisierten Gewinne und drückten so die Kurse. Auch bei Gold sind Investoren im aktuellen Umfeld zurückhaltend. „Goldpreis mit Potenzial stabil oberhalb von 1.600 US-Dollar“ weiterlesen

Silberpreis: Schwankungen aufgrund Doppelrolle des Edelmetalls

Der Silberpreis hat bewegte Monate hinter sich. Die Preisentwicklung des Edelmetalls unterliegt einer hohen Schwankungsbreite. Dies macht auf der einen Seite eine Investition aufgrund des hohen Potenzials durch die Schwankungsbreite sehr interessant. Auf der anderen Seite erhöht dies aber natürlich auch das Risiko.

Vor rund einem Jahr wurden noch Höchstmarken des Silberpreises von annähernd 50 US-Dollar je Feinunze verzeichnet. Anschließend kam es zu teils deutlichen Kursrücksetzern, welche den Preis zum Jahresende auf rund 27 US-Dollar je Feinunze reduzierten. Inzwischen hat sich der Kurs wieder etwas erholt. Silber weist allerdings weiterhin eine hohe Volatilität auf.

Silber: Doppelrolle als Anlage- und Industriemetall

Ursachen für die hohen Kursschwankungen bei Silber sind in der relativen Marktenge sowie in der Doppelrolle des Edelmetalls zu finden. Silber ist sowohl Anlage- als auch Industriemetall. Hierdurch sind ganz unterschiedliche Faktoren für die Preisbildung wichtig. Die industrielle Verwendung von Silber spielt hierbei im Augenblick noch die tragende Rolle. Aufgrund besonderer Eigenschaften der Leitfähigkeit und der Korrosionsbeständigkeit ist Silber vor allem in der Elektrotechnik gefragt. Bedeutendste Nachfragesektoren sind die Autoindustrie, der Mobilfunk sowie die Solarindustrie.

Aber auch Investoren finden zunehmend Interesse am „Gold des kleinen Mannes“. Die Silberbestände von börsengehandelten Anlageprodukten, sog. Exchange Traded Funds, verzeichnen enormes Wachstum. Mehr als 25% der Silbernachfrage entfallen inzwischen auf den Investmentbereich. Privatanleger entscheiden sich hierbei gerne auch für die unmittelbar physische Anlage und bevorzugen Münzen wie den Wiener Philharmoniker. Münzen werden in Deutschland nur mit dem reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7% belegt und bieten daher einen Preisvorteil gegenüber Barren. Auf diese entfallen die vollen 19% Mehrwertsteuer.

Wirtschaftsentwicklung und Devisenkurse im Blick behalten

Auch wenn die Investoren aufgrund der größeren Unabhängigkeit vom Konjunkturzyklus die Preisentwicklung stabilisieren, bleibt die wirtschaftliche Perspektive Preistreiber Nummer 1. Die Industrienachfrage ist aufgrund der unsicheren globalen Konjunkturentwicklung schwierig zu prognostizieren. Insbesondere die Wachstumsmotoren in Asien sind von entscheidender Bedeutung.

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Anleger sollten daher bei einer Anlageentscheidung in Silber die globale Wirtschaftsentwicklung fest im Auge behalten. Darüber hinaus gilt es zu berücksichtigen, dass der Silberpreis in US-Dollar gehandelt wird. Für Anleger aus dem Euroraum spielt daher auch die Wechselkursentwicklung eine wichtige Rolle für die zu erzielende Rendite. Aufgrund der Unsicherheiten der Staatsschuldenkrise müssen vom Devisenmarkt ebenfalls deutliche Einflüsse eingeplant werden.

Gold mit viel Potenzial bei größeren Preisschwankungen

Ein aktuell bereits niedriges Zinsumfeld und die Furcht vor hohen Preissteigerungsraten in der Zukunft bieten ein Umfeld, in welchem das Edelmetall Gold zu einer gefragten Alternativwährung wird. Dies sollte sich in weiter steigenden Goldpreisnotierungen niederschlagen.

Historisch betrachtet hat Gold insbesondere in Zeiten negativer Realzinsen profitieren können. Liegt die Teuerungsrate oberhalb der zu realisierenden Renditen, werden Zinsanlagen für Sparer unattraktiv.  Alternativen werden gesucht, um Vermögen ohne Wertverlust anlegen zu können. Die erste Wahl fällt dann oftmals auf Sachwerte. Eine solche Situation erleben wir derzeit wieder. Neben Gold sind vor allem Immobilien gefragt. Anleger schätzen die Tatsache, dass diese zwar ebenfalls Preisschwankungen unterliegen, jedoch immer einen inneren Wert besitzen. Der Preis von Sachwerten sollte daher niemals null betragen.

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Auch institutionelle Investoren mit großen verwalteten Anlagevermögen, welche jährlich auf ein gutes Abschneiden und damit eine positive Performance ihrer Produkte angewiesen sind, erkennen dies seit einigen Jahren und nutzen Gold als Diversifikationsinstrument bei ihren Anlageentscheidungen. Hierdurch wird zum einen der Preis zusätzlich beflügelt, wovon alle profitieren, die bereits Gold gekauft haben. Zum anderen steigt jedoch auch zunehmend die Schwankungsbreite der Goldpreisentwicklung, da je nach Marktlage Käufer bzw. Verkäufer massiert auftreten, wodurch die Kursbewegungen verstärkt werden. Beim Goldkauf ist damit für die Zukunft mit größeren Preisschwankungen zu rechnen. Nichtsdestotrotz bleibt Gold eine attraktive Anlage. Gold erfüllt sinnvolle Funktionen in einem breiten Anlageportfolio.

S&P stuft neun Staaten der Eurozone herab

Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s hat sich in der vergangenen Woche die Eurostaaten vorgenommen und bei neun der 17 Mitgliedstaaten der Gemeinschaftswährung eine Herabstufung der Bonität vorgenommen. Im Folgenden eine Übersicht über die aktuelle Einschätzung seitens S&P zu den einzelnen Staaten der Währungsunion sowie das alte Rating. „S&P stuft neun Staaten der Eurozone herab“ weiterlesen

Notenbanken bescheren Anlegern günstige Kaufkurse bei Gold

Gold ist in der vergangenen Woche teilweise deutlich unter die Marke von 1.800 US-Dollar gerutscht. Ursache für den Kursverlust ist eine gemeinsame Aktion großer Notenbanken zur Unterstützung der Märkte. Die EZB hat, zusammen mit der Fed, der Bank of England sowie der schweizerischen und der japanischen Notenbank massive US-Dollar-Liquidität zur Stabilisierung in den europäischen Markt gepumpt. In der Folge hat sich die Risikoaversion der vergangenen Woche reduziert. Aktien- und Anleihemärkte konnten hiervon profitieren.

Bei Gold, welches zuvor aufgrund der europäischen Schuldenkrise und einer offenen Diskussion um eine mögliche Insolvenz Griechenlands starke Kursgewinne verbuchen konnte und oberhalb der Marke von 1.900 US-Dollar angestiegen war, kam es indes zu Gewinnmitnahmen. Inzwischen sind jedoch zahlreiche Experten überzeugt, dass auf dem erreichten niedrigeren Niveau neue Käufer gefunden werden. Am Freitag bestätigte sich diese Einschätzung bereits, als der Goldkurs die Marke von 1.800 im Verlauf des Nachmittags zurückerobern konnte.

Weitere Unterstützung dürfte der Goldpreis durch die im September beginnende indische Hochzeitssaison erhalten. Die physische Nachfrage zeigt sich historisch in dieser Zeit stark, da Goldgeschenke traditionell einen festen Bestandteil darstellen. Hinzu kommt, dass auch wenn die Notenbanken derzeit massiv auf die Märkte einwirken und damit auch den Goldpreis manipulativ nach unten drücken, die grundsätzlichen globalen Probleme und Unsicherheiten weiter Bestand haben. Solange für die Schulden- und Konjunktursorgen keine nachhaltige Lösung gefunden wird, besinnen sich Anleger weiter auch sichere Häfen und werden in Gold investieren.

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Bieten die aktuellen Preise noch Chancen zum günstigen Goldkauf?

Auch wenn der Kauf von physischem Gold vornehmlich zur Absicherung und zum Werterhalt des Vermögens verwendet wird, ist ein günstiger Einstiegszeitpunkt ein wichtiger Aspekt für den Erfolg einer Goldanlage. Nachdem der Goldpreis seit der Jahrtausendwende stetig angestiegen ist, und sich diese Entwicklung seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise nochmals verstärkt hat, notiert das Edelmetall knapp unterhalb von 1.800 US-Dollar je Feinunze und somit annähernd auf Höchststand.

In den vergangenen sieben Tagen hat der Goldpreis nun einen Rücksetzer erlebt. Der Impuls hierzu ging aus vom Terminmarkt. An der COMEX wurden die Kapitalanforderungen für den Handel mit Goldfutures erhöht. Risikoorientierte Goldhändler mit spekulativer Ausrichtung haben daraufhin Positionen glattgestellt, wodurch kurzfristiger Verkaufsdruck den Preis drückte.

Auf dem Goldmarkt gewinnt jedoch vermehrt der physische Handel an Bedeutung und ist zunehmend auch für die Preisentwicklung verantwortlich. Da der Bedarf an physischem Gold anhaltend hoch ist, zeigt sich bereits wieder eine Aufwärtsbewegung in der Preisentwicklung. Der kurze, vom Terminmarkt verursachte Ausbruch nach unten scheint bereits überwunden.

Umfeld für Gold auch heute noch positiv

Sollten Anleger auf dem derzeit erreichten Preisniveau also noch Gold kaufen oder kann man weitere Rücksetzer für den günstigen Goldkauf abwarten? Bereits Anfang Juni dieses Jahres stellten wir diese Frage. Dollarschwäche und Griechenlands Staatsschulden befeuerten damals den Preisauftrieb. Die magische Marke von 1.500 US-Dollar war durchbrochen und erste Zweifel am weiteren positiven Verlauf der Goldrallye kamen auf.

Aus heutiger Sicht war das Preisniveau vor gut zwei Monaten eine gute Gelegenheit günstig Gold zu kaufen. Die Preise stiegen weiter, da sich die grundsätzlichen Bedingungen wenig verändert hatten. Heute zeigt sich ein ähnliches Bild und die Begründung ist identisch. Die Bedingungen im globalen Finanz- und Wirtschaftsumfeld haben sich wenig verändert. Wenn überhaupt, hat sich die Situation verschärft. In der europäischen Schuldenkrise geht es längst nicht mehr nur um Griechenland. Weitere Staaten sind betroffen und auch um die Stabilität großer Volkswirtschaften in der Eurozone werden Sorgen laut.

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Das Umfeld für die weitere Entwicklung für Gold hat sich demnach eher verbessert und so bietet auch das aktuelle Preisniveau ausreichend Potenzial. Interessierte Anleger können also auch derzeit weiter zugreifen. Da jedoch kleinere Korrekturen auf diesem Preisniveau nicht ausgeschlossen werden können, bieten diese ideale Voraussetzungen für den günstigen Goldkauf. Wenn noch größere Summen für eine Goldanlage bereit stehen, können Goldkäufer diese auf mehrere Einstiegszeitpunkte aufteilen. Da man (alte Börsenregel!) nie den perfekten Einstieg findet, kann man auf diese Weise über den Durchschnittskosteneffekt einen günstigen Goldkurs realisieren.

Alle reden drüber: Ist Gold am Gipfel angelangt?

Auch wenn sich die Aktienmärkte zum Wochenschluss wieder etwas beruhigt haben und sich die Kursverluste seit den Tiefstständen verringerten, ist Gold weiterhin gefragt und hält sich relativ stabil. Zwar war im Goldpreis eine leichte Abwärtsbewegung zu beobachten, diese kann allerdings vorrangig auf die erhöhten Kapitalanforderungen für den Goldhandel am Terminmarkt zurückgeführt werden.

Die COMEX, als weltweit größter Terminmarkt für den Handel mit Gold, hat die Margin, also das zu hinterlegende Kapital für den Goldhandel, um 22% erhöht. Aufgrund dessen ist davon auszugehen, dass spekulative Positionen zumindest teilweise abgebaut wurden, was sich belastend auf die Preisentwicklung von Gold auswirkt.

Eine ähnliche Entwicklung zeige der Silberpreis, auch wenn hier die Kursverluste mit über 30% deutlich höher ausfielen. In der ersten Jahreshälfte wurden seitens der COMEX bereits für „das Gold des kleinen Mannes“ die Kapitalanforderungen in mehreren Schritten erhöht, als Silber zuvor einen fulminanten Anstieg auf rund 50 US-Dollar hinlegte. Eine Negativentwicklung in ähnlichem Ausmaß wie bei Silber ist jedoch für den Goldpreis aufgrund dieser Maßnahme nicht zu erwarten, da der Goldmarkt vom Volumen deutlich breiter aufgestellt ist.

Goldpreis mitten im medialen Zirkus

Ob hingegen auch die BILD für den Kursrückgang des Goldpreises verantwortlich sein könnte, wie die Financial Times Deutschland berichtet, bleibt fraglich. Das Boulevardblatt zeigte in der Donnerstagausgabe eine mit 20 Gramm Goldbarren gepflasterte Titelseite im Rahmen einer entsprechenden Telefonaktion mit Verlosung. Die Website zeigte eine ähnliche Aufmachung.

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In jedem Fall ist die Aktion ein Zeichen dafür, dass das Bewusstsein für die Unsicherheiten am Kapitalmarkt in der Breite angekommen ist und sichere Häfen wie Gold massentauglich werden. Die Wahrscheinlichkeit von Parallelen des derzeitigen Goldmarktes zu den Entwicklungen des Neuen Marktes im Jahre 2001, als der breiten Medienberichterstattung über heiße Aktientipps alsbald der harsche Einbruch folgte, sind indes gering. Hierfür sorgt die hohe physische Goldnachfrage, welche sowohl bei institutionellen als auch bei privaten Anlegern einen immer höheren Stellenwert einnimmt. Gerade der physische Kauf von Barrengold oder Münzen ist langfristig ausgerichtet. Diese Bestände werden nicht wie die spekulativen Positionen am Terminmarkt bei kurzfristigen Ereignissen auf den Markt geworfen, wodurch zusätzlicher Verkaufsdruck entsteht.

Goldpreis nach kurzer Schwäche wieder mit Anstieg

Rohstoffe müssen im aktuell schwachen Konjunkturumfeld fast durchweg Preisrückgänge hinnehmen. Einzig der Edelmetallsektor, allen voran Gold, kann sich dieser Entwicklung entziehen. Das gelbe Edelmetall ist gefragt wie selten zuvor und hat zu Beginn der Woche neue Rekordmarken sowohl in der US-Dollar- als auch in der Euro-Notierung verzeichnet.

Der Beschluss des EU-Gipfels von gestern über weitere Hilfen für Griechenland zur Sanierung der maroden Staatsfinanzen hat dann die Risikobereitschaft vorübergehend an die Märkte zurück gebracht. Nachdem klar wurde, dass weitere Milliarden an Griechenland fließen, griffen Anleger wieder verstärkt auf Aktien und Anleihen zurück. Gleichzeitig wurde der Anteil an Gold seitens der Investoren reduziert.

In der Folge musste der Goldpreis die Marke von 1.600 US-Dollar vorübergehend aufgeben. Da mit der europäischen Entscheidung jedoch gleichzeitig ein enormes Erstarken des Euros einherging, wurde bald darauf wieder eine sichere Alternativanlage zum schwächelnden Greenback gesucht und Investoren kehrten zurück zum Krisenmetall Gold. Bereits im Nachmittagsfixing am heutigen Freitag hatte der Goldpreis mit 1.602 US-Dollar die zu Wochenbeginn erreichte Marke zurück erobert.

Die Absicherungsfunktion bleibt also weiter gefragt. Hierfür sprechen auch, dass neben der europäischen Schuldenkrise auch noch die Stabilisierung der Haushalts der Vereinigten Staaten ansteht. Darüber hinaus sind auch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Inflation lange nicht abgeschlossen. Gerade in Asien ist die Problematik hoher Teuerungsraten akut.

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Anleger werden daher weiter die Sicherheit einer Goldanlage wahrnehmen. Gerade Barrengold und Münzen in physischer Form werden hierzu verwendet. Als physische Investition ist die Goldnachfrage zudem bereits länger auf konstant hohem Niveau. Von einer Fortsetzung dieses Trends ist ebenfalls auszugehen. Die kurzfristigen Preisausschläge sind hingegen vor allem durch Gewinnmitnahmen in börsengehandelten Produkten auf Gold begründet und bieten für den physischen Goldkäufer günstige Einstiegchancen für den weiteren Erwerb von Goldbarren- und münzen.

Wie weit steigt der Goldpreis?

Es kommt immer dicker für Europa und den Euro – die einst gefeierte Gemeinschaftswährung! Nachdem am Montag und Dienstag dieser Woche noch die Angst um eine Ausweitung der europäischen Schuldenkrise auf Spanien und vor allem Italien die Märkte verunsicherte und den Goldpreis nach oben katapultierte, ist am heutigen Mittwoch erneut Irland ganz oben auf der Beobachtungsliste.

Wichtigster Beteiligter ist einmal mehr ein Vertreter der inzwischen bei Politikern verhassten Ratingagenturen. Nachdem in der vergangenen Woche Portugals Staatsschulden von Moody’s auf Ramschniveau herabgestuft wurden, während Griechenland dies schon vor einiger Zeit über sich hat ergehen lassen müssen, ist nun der dritte Staat aus dem Euroraum auf dem ungeliebten Niveau angelangt. Mit einer Abwertung um eine Stufe von Baa3 auf Ba1, setze Moody’s nun Irlands Bonität auf besagtes Ramschniveau. Zudem bleibt der Ausblick weiterhin negativ.

Als Begründung gibt die Ratingagentur die Befürchtung um die Notwendigkeit zusätzlicher Unterstützungsmaßnahmen an, welche über die bisher getätigten Hilfen hinaus gehen. Andernfalls sieht man bei Moody’s keine Möglichkeit für die Iren wieder eigenständig am Kapitalmarkt aktiv zu werden. Als Folge der Herabstufung werden sich die Risikoaufschläge für Irland nochmals nach oben schrauben.

Goldkauf als eine der wenigen Alternativen

Euro-Anleger dürfte bald nichts mehr schockieren, nachdem derzeit fast täglich neue Negativmeldungen auf die Märkte einprasseln. Allerdings gehen den Marktteilnehmern auch die Investitionsalternativen aus. Neben dem Schweizer Franken als Hort der Sicherheit, bleibt derzeit eigentlich nur die Flucht in Gold. Auf den US-Dollar ist auch kein Verlass, wie an den negativen Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche deutlich wurde. Die Anzeichen stehen auch in den Vereinigten Staaten weiterhin ganz klar auf Konjunkturabschwächung. Waren 90.000 neue Jobs außerhalb der Landwirtschaft von den Experten erwartet worden, enttäuschten die Zahlen mit lediglich 18.000 neu geschaffenen Stellen.

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Das Motto lautet daher weiter: Alles auf Gold! – Nachdem bis zum heutigen Tag vor allem die Euro-Notierung explodierte und von Rekord zu Rekord kletterte, zieht nun auch der Dollarkurs nach und ist auf dem besten Weg zu neuen Höchstmarken. Im heutigen Vormittagsfixing in London erreichte der Goldpreis 1.571,50 US-Dollar. Die Feinunze konnte damit zu gestern um 27 US-Dollar zulegen. In der europäischen Gemeinschaftswährung beträgt der Goldpreis je Feinunze 1.114,62 Euro. Das derzeitige Umsichgreifen der Krise wird auch weitere Höchststände hervorbringen. Aus Mangel an Alternativen scheint der Kapitalfluss in Richtung Gold unausweichlich.