Gold verkaufen

Gold verkaufen

Viele von uns haben unerschlossene Schätze zu Hause. Sei es Altgold oder Schmuck, der irgendwo im Keller oder auf dem Dachboden schlummert, oder Goldbarren und Münzen, welche vor langer Zeit, oft sogar von Eltern oder Großeltern, erworben wurden. Die rasante Wertentwicklung von Gold und Silber in den letzten Jahren macht Altgold, Schmuck sowie Münzen und Barren ganz unverhofft zu einem kleinen Vermögen.

Bei dem derzeitigen Goldpreisniveau kann daher für viele ein Verkauf von Gold attraktiv sein. Schnell kommen mit altem Schmuck und Co. einige Hundert Euro zusammen. Bei Barren und Münzen ist es sogar schnell einmal ein vierstelliger Betrag oder mehr. Lohnt es sich also jetzt Gold zu verkaufen?

Das aktuelle Preisniveau ist in jedem Fall interessant und sollte zumindest dazu führen, sich einmal mit dem Verkauf von Gold zu befassen. Benötigt man sowieso gerade ein wenig Bargeld, lohnt sich ein Goldverkauf erst recht. Durch die gute Handelbarkeit von Edelmetallen lässt sich schnell Gold zu Geld machen. An- und Verkauf von Gold und Edelmetallen bieten zahlreiche Händler: sei es online, vor Ort oder der Juwelier um die Ecke. Auch Scheideanstalten kaufen teilweise direkt Edelmetalle an.

Goldverkauf – aber richtig!

Die Handelbarkeit von Anlageprodukten wie Barren und Münzen geht einfacher vonstatten als Altgold, Zahngold und Schmuck. Bei Letzteren sind unterschiedliche Legierungen vorzufinden, d.h. dem Gold sind weitere Metalle beigemischt, um die Festigkeit zu erhöhen. Die Preisbestimmung stellt sich daher schwieriger dar. Zudem ist Schmuck oftmals mit Steinen versehen, welche vor einem Recycling herausgelöst werden müssen.

Befindet sich daher sowohl Altgold als auch Anlagegold im Besitz und steht man somit vor der Frage, welche Stücke verkauft werden sollen, empfiehlt sich zunächst der Verkauf von Zahn- sowie Altgold und Schmuck. Da Anlageprodukte wie Barren und Münzen besser für die Geldanlage geeignet sind, sollten solche Stücke zunächst aufbewahrt werden. Kommt es, wovon viele Experten ausgehen, zu weiteren Preissteigerungen, stellen diese Produkte eine attraktive Geldanlage dar.

Bei einem Verkauf von Gold spielen jedoch auch die eigene Markteinschätzung sowie der Einstiegskurs ein Rolle. Geht man von weiter steigenden Goldpreisen aus, kann man durchaus noch mit dem Goldverkauf warten. Hält man die derzeitigen Preise für attraktiv, sollte man einen Teil des Goldes zu Geld machen. Gerade bei alten Stücken, welche sich bereits lange im Besitz befinden, wurden diese oft bei sehr niedrigen Goldpreisen erworben und haben eine beeindruckende Wertsteigerung hingelegt.

Ist man hinsichtlich der weiteren Preisentwicklung unsicher, kann man sich auch zunächst für einen Teilverkauf entscheiden. Auf diese Weise sichert man sich zumindest für einen gewissen Anteil des Goldes das aktuelle Preisniveau. Gleichzeitig ist man aber je nach weiterer Entwicklung flexibel. Steigt der Preis weiter, kann man auch von höheren Notierungen, durch weitere Verkäufe von Gold, profitieren. Fällt der Preis, bieten sich vielleicht sogar neue Einstiegschancen. Sollte man sich für einen erneuten Goldkauf entscheiden, ist es jedoch aus den beschriebenen Vorteilen der Handelbarkeit ratsam, auf Anlageprodukte wie Barren und Münzen zurückzugreifen. Nach und nach kann so auch eine Umschichtung von Alt-, Schmuck- und Zahngold hin zu Anlagegold vollzogen werden.

Die Wahl des richtigen Händlers für den Goldverkauf

Die konkrete Entscheidung für einen Verkauf von Gold sollte jedoch nicht nur der abhängig vom Tagespreis sein. Es empfiehlt sich, wie beim Kauf auch, ein Anbietervergleich, da auch hier unterschiedliche Preise für den Verkauf von Gold gezahlt werden. Zu achten ist auch auf den korrekten Feingehalt von Gold. Oftmals erkennbar durch einen kleinen Stempel bei Schmuck. Anlagegoldbarren bestehen hingegen aus reinem Gold. Man spricht von 999,9/1000 oder 24 Karat. Münzen sind ebenfalls meistens rein. Der Krügerrand, als wohl bekannteste Anlagemünze besitzt hingegen nur 22 Karat. Um die Kratzfestigkeit zu erhöhen, ist dem Krügerrand eine zusätzliche Kupferlegierung beigesetzt. Aus dieser rührt auch der typisch rötliche Glanz. Dennoch ist auch hier der Feingoldanteil mit anderen Anlagemünzen vergleichbar. Durch die Kupferbeimischung erhöht sich jedoch das Gesamtgewicht der Münze.

Will man Gold zu Geld machen, empfiehlt sich also ein Preisvergleich zwischen lokalen Edelmetallhändlern und Juwelieren vor Ort sowie Händlern und Goldankäufern aus dem Internet. Unabhängig vom Preis sollte jedoch auch auf die Zuverlässigkeit wert gelegt werden. Schnelle Auszahlungen und ein sorgfältiger Umgang mit den Produkten sind wichtig. Ebenfalls sollten mögliche Zusatzkosten abgeklopft werden.

Wichtig ist auch der Zeitpunkt des Abrechnungskurses. Meistens wird nach Erhalt der Ware ein Angebot zum dann gültigen Kurs unterbreitet. Hier räumen seriöse Anbieter dem Kunden das Recht ein vom Verkauf zurückzutreten und senden die Ware zurück. Teilweise bieten Händler auch die Möglichkeit einen Preis zu fixieren. Sollte der Preis weiter steigen profitiert der Verkäufer nicht. Dafür trägt man beim Verkauf von Gold jedoch auch nicht das Risiko eines Kursrutsches. Im immer volatileren Umfeld des Goldmarktes ein Vorteil, der durchaus berücksichtigt werden sollte.

Tipp: Weitere Preise kalkulieren mit dem großen Edelmetallrechner: Gold, Silber, alle Legierungen, Zahngold, Schmuck, Tafelsilber, Platin und Palladium

3 Gedanken zu „Gold verkaufen“

  1. Wenn es um den Anbietervergleich geht,
    kann ich Ihnen nur zustimmen.
    Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass Goldankäufer
    sehr unterschiedliche Preise anbieten, obwohl überall geschrieben wird, dass man ein Angebot zum aktuellen Tageskurs bekommt.

    Deshalb auch von mir der Tipp: Nicht beim erst besten Goldhändler verkaufen, sondern mehrere Angebote einholen!!!

    Grüße

    1. Ist schon einige Zeit vergangen, doch ich habe mir mal jetzt den Artikel zum Thema Golderwerben durchgelesen. Genau das meine ich, immer vergleichen und dort hingehen wo man gute Erfahrungen gemacht hat!
      Grüße

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